Fleischmann H0 Anlagen-Revue

RE: Bau einer Fleischmann H0 Klein-Anlage, R = 357mm

 von Bernd , 11.06.2021 02:53

So, liebe Kinder, gebt fein Acht, ich hab' Euch etwas mitgebracht ;)

Die untere Ebene mitsamt Steigung:


Die Ansicht des sichtbaren Bereichs:


Und mit Gedöns:


Die wenig sinnvolle Schüttgutverladung wurde zugunsten einer größeren Gestaltungsfreiheit im unteren Bereich rückgebaut. Ebenso die Verbindung zwischen den Hafenbahngleisen und der Kehrschleife. Dafür wurden die Weichen im unsichtbaren Bereich neu geordnet. Der Anschluss zum Haltepunkt auf dem linken Segment wurde mit in den unsichtbaren Bereich verlegt.

Realismus:
Selbstverstänlich kann auf einer so kleinen Anlage jeder Anspruch auf ein realistisches Setting immer nur mit Kompromissen behaftet sein. Durch die Tatsache, dass ich unbedingt ein BW darstellen möchte, aber keinen echten Bahnhof habe, ist in diesem Fall der Kompromiss um Längen größer als der Anspruch auf einen betrieblichen Realismus. Die Elemente "Hafenbahn", "BW", "Werksanschluss", "Haltepunkt" stehen mehr symbolhaft für ein imaginäres Vorbild. Der Schwerpunkt liegt eher darauf, mit kurzen Zügen und zweiachsigen Güterwagen auf kleiner Fläche Betrieb zu machen.

Betriebsideen:

* Es gibt drei Haltepunkte für den Schienenbus; einen auf jedem Segment. Die Haltepunkte links und rechts können regelmäßig befahren werden. Der H oben ist ein Arbeiter-Haltepunkt und wird morgens, abends und nachts mit dem VT beglückt.
* Das verdeckte Gleis links dient als Schattenbahnhofsgleis und ist zweifach abschaltbar. So kann dort z.B. ein Güterzug stehen, der zu den oberen Verladegleisen fährt, dort einen Wagen mit Stückgut stehen lässt, welcher vom VT bei der nächsten Gelegenheit mitgenommen wird. Auch eine V80 mit zwei Donnerbüchsen könnte den oberen Haltepunkt anfahren und einen Güterwagen mitnehmen.
* Vom Hafen kommen nicht nur Werkstoffe, die zum verarbeitenden Betrieb rechts geliefert werden. Auch die Kohlen für die Bekohlung des BW werden in Schuten angeliefert. Zudem können Güter auf ein Transportschiff geladen werden, die zu den Inseln gebracht werden sollen. Oder es liegt ein Kutter im Hafen, dessen Meeresfrüchte und Schollen auf die Bahn geladen und in die Fischfabrik mitgenommen werden.
* An der "Anschlussmöglichkeit" rechts sollte ein Fiddleyard angesetzt werden, um einen abwechslungsreicheren Betrieb zu ermöglichen.

So weit erstmal der aktuelle Stand, mit dem ich eigentlich ganz zufrieden bin.

Viele Grüße,
Bernd


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Bernd
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